Erste Eindrücke 11. Oktober 2007
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So, meine ersten zwei Wochen hier in Ingolstadt sind nun fast ‘rum. Zeit, ein kurzes Resumé zu ziehen.
Kurz gesagt, das Unternehmen gefällt mir sehr. Besonders die AEV mit ihrem tollen Team, in das man sofort herzlich aufgenommen wird. Ich habe am ersten Tag gleich alle Diplomanden, Praktikanden, Doktoranden und sonstigen Mitarbeiter kennen lernen dürfen (was beim Besuch des Herbstfestes besonders viel Spaß machte
)
Die ersten Tage habe ich dann mit viel organisatorischem Kram erledigt und mich in die bestehenden Systeme eingearbeitet. Auch habe ich schon damit begonnen, die ersten Literaturberge anzuhäufen. Aber das kennt man ja von der Studienarbeit.
Naja, auch wenn es für den ersten Eintrag etwas wenig Informationen sind, belasse ich es für heute dabei. Vielleicht kommt demnächst ja mal ein umfassenderer Beitrag.
Audi 26. Juli 2007
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Als ich heute völlig verpennt zur Uni wollte, sah ich im Briefkasten einen A4 großen Umschlag, Absender Audi AG, Ingolstadt. Im Adressfenster war auch schon der Betreff zu lesen: Diplomandenvertrag !!!!!
Habe mich wahnsinnig drüber gefreut. Ab Oktober arbeite ich also als Diplomand bei Audi und schreibe dort meine Diplomarbeit, genial. Müsste man eigentlich feiern
Prof. Denzler war auch sehr angetan davon.
Vorstellungsgespräch bei Audi in Ingolstadt 8. Juli 2007
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Ja, ich war ja zu Audi eingeladen worden, Termin: 03.07.07, 11:00. Geplant war eigentlich, dass ich ganz entspannt mit dem ICE über Nürnberg fahre und dabei noch ein paar Papers lesen kann. Aber genau an diesem Dienstag mussten die Bahner ja streiken, sodass ich das niemals geschafft hätte. Also habe ich mir bei Europcar einen Mietwagen reserviert. Economy Class. Es wurde dann ein Fiat Grande Punto 1.4 16V mit 95 PS in Emotion-Ausstattung. Na Wahnsinn. So etwa sah er aus, nur als 4-Türer:

Die machten 7:30 auf, 7:45 konnte ich los fahren, 10:30 wollte ich bei Audi auf dem Parkplatz stehen. Also war heizen angesagt. Sah ganz gut aus. Bis ich am Kreisverkehr in Lobeda die falsche Ausfahrt nahm und erstmal eine ganze Weile Richtung Frankfurt fuhr. So’n Mist. In Göschwitz dann erstmal gewendet und Richtung Dresden weitergefahren. Hinfahrt war recht angenehm. Man konnte den Wagen treten, bei 180 wurde er aber merklich unruhig und man muss sich wirklich überlegen, ob man bei der Geschwindigkeit lenken will. Einmal wurde ich fast von ‘nem LKW gerammt, der meinte, einen auf der zweiten Spur fahrenden LKW zu überholen und dafür auf die dritte, rechteste Spur wechselte. Geblinkt wurde natürlich erst, als er schon fast rechts war. Leute gibbet.
Naja, bei Audi angekommen. Wahnsinn, riesige Anlage. Fast schon eine Stadt in der Stadt. Tor 9, Forschung und Entwicklung, eingefahren, Parkplatz gesucht. Und gesucht. Und gesucht. Habe mich dann auf die Wiese gestellt. Bin dann von dort in die Lobby, mich anmelden, Besucherausweis bekommen und mich dann zur der Frau begeben, von der ich die Einladung bekam. Die begleitete mich in einen Raum, in dem anscheinend öfter solche Interviews geführt werden. Dort lernte ich dann den Doktoranden kennen, der mich und meine Diplomarbeit auch betreuen würden. Wir haben dann erstmal locker über das Studentenleben philosophiert und erste Erfahrungen auf dem Gebiet ausgetauscht, bis dann der Fachbereichsleiter dazu kam. Das Interview dauerte nicht lange, vielleicht eine halbe Stunde. Ich wurde viel gefragt. Dabei ging es größtenteils um mich, meinen Lebenslauf, Erfahrungen, Motivation und Vorstellungen. Fachlich wurde ich nichts gefragt, das scheint also gestimmt zu haben.
Gut, dann wurde ich verabschiedet. Insgesamt habe ich einen richtig guten Eindruck von dem Unternehmen. Wäre wirklich toll, wenn die mich nehmen würden. Eine Entscheidung wird wohl in zwei Wochen gefällt, wenn die anderen Bewerber dort waren. Bis dahin muss ich mich also noch gedulden. Man kann ja hoffen
Naja, dann recht früh wieder auf dem Rückweg gewesen, so gegen 13:00. Da dachte ich, ich könnte den Rückweg gelassen und ökonomisch gestalten, so mit 120 auf der Mittelspur oder so ;o) Naja, ich war wohl etwas im Gedanken, als ich bei Nürnberg von der A9 abkam und irgendwie auf der A3 landete, was ich aber vorerst nicht merkte. am Würzburger Kreuz sah ich dann, dass es bis nach Frankfurt nur noch etwa 150 km wären. Das kam mir schon ein wenig komisch vor. Noch komischer war es, als ich eine große 3 sah. Verdammt. Naja, erstmal weiter bis zur nächsten Raststätte. Im Auto gab es nämlich keinen Atlas. Sowas. Habe mir dann dort ein Bild von der Lage gemacht und habe beschlossen, umzukehren
Also zurück zum Würzburger Kreuz, auf die A7, Dann A70 und A71 bis Erfurt, um dann auf der A4 wieder nach Jena zu fahren. Doch dank dieses Schlenkers habe ich ne Menge Zeit verloren, sodass ich dann doch wieder rasen musste, ich wollte ja den Abend noch zum Pharmazeuten-Ball. Also doch wieder mit 180 unterwegs. Gut, ich war dann 19:00 an der Europcar-Stelle und habe den Wagen abgegeben, nachdem ich nochmal vollgetankt habe. Insgesamt habe ich an dem Tag knapp 90 € für Benzin ausgegeben. Wahnsinn. Auf der Rechnung, die ich gestern von Europcar bekam, sah ich, dass ich 835 km gefahren bin. Auch Wahnsinn. Ich habe mal versucht, meine Route zu rekonstruieren:
klick
Absage von BMW 25. Juni 2007
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„Die Auswahl fiel uns nicht leicht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir uns letztlich für einen anderen Bewerber entschieden haben, dessen Erfahrungen und Kenntnisse unseren Anforderungen noch besser entsprechen.“
Was auch immer das heißen mag …
Einladung von Audi 12. Juni 2007
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Ja, heute bekam ich eine Mail von Audis Personalabteilung. Kleines Zitat:
„Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie einen sehr guten Eindruck bei uns hinterlassen haben.
Jetzt möchten wir Sie persönlich kennen lernen und laden Sie daher zu einem persönlichen Gespräch bei uns in Ingolstadt [....] ein.“
Ja, ich werde also am 03.07.07 um 11:00 Uhr dort zum Vorstellungsgespräch erscheinen. Mal sehen, was daraus wird ;o)
Telefonat mit OMRON – Automotive Electronics Technology GmbH 11. Juni 2007
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Ich habe gestern mal ganz unverbindlich bei Omron (Home) angefragt, ob denn die Diplomarbeitsthemen auf deren Homepage noch frei sind. Und promt wurde ich heute von denen angerufen. Ich soll doch bitte mal eine Kurzbewerbung mailen. Na gut, dann mach ich das mal.
Omron ist ein Zulieferer für die Automobilindustrie und ist auf Bildverarbeitung spezialisiert. Es existieren Vertretungen in Stuttgart und Weißensberg (Karte), wobei letzterer der Standort der Forschungs- und Endwicklungsabteilung ist.